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Niddaer SPD-Politiker informieren sich über die Otto-Dönges-Schule

310 Kinder besuchen derzeit die Otto-Dönges-Schule. Das erfuhren Mitglieder der SPD-Nidda, die dort während ihres Sommerprogramms vorbeischauten.

Niddaer SPD-Mitglieder informierten sich über die Otto-Dönges-Schule. Foto: SPD

NIDDA – 310 Kinder besuchen derzeit die Otto-Dönges-Schule. Das erfuhren Mitglieder der SPD Nidda, die dort während ihres Sommerprogramms vorbeischauten. Da zum neuen Schuljahr 76 Kinder eingeschult wurden, konnten drei erste Klassen und eine Intensivklasse eingerichtet werden, berichteten Konrektorin Carolin Stein, Robert Lentzsch vom Förderverein sowie die Elternvertreter Eva Kraft und Freimut Praetorius. Die SPD-Politiker erfuhren zudem, dass bis zum Beginn des Schuljahres sechs Klassenräume saniert wurden. Zwei weitere sanierte Räume werden den Grundschülern in den nächsten Wochen zur Verfügung stehen. „Hier wird deutlich, dass die Mittel, die der Wetteraukreis für die Schulsanierungen zur Verfügung stellt, sinnvoll angelegt sind und dass der Wetteraukreis seinen Verpflichtungen als Schulträger nachkommt“, sagte SPD-Vorsitzende Christine Jäger. Bei dem Rundgang wurde aber auch deutlich, dass weitere Sanierungsmaßnahmen notwendig sind. Als nächstes sollen die Flure und die Pausenhalle saniert werden. Wünschenswert wäre auch eine Sanierung der Räume im Hauptgebäude der Grundschule. Konrektorin Carolin Stein berichtete, dass viele Lehrerinnen Fortbildungen im Bereich „Deutsch als Zweitsprache“ für den Unterricht in der Intensivklasse besucht hätten. Die Schule biete als Ganztagsschule im Profil 2 außerhalb der Unterrichtszeiten eine Betreuung an, die Kinder könnten seit diesem Schuljahr jeden Tag von 7.15 bis 16.30 Uhr in der Schule bleiben. Im vergangenen Schuljahr seien 239 Kinder für einen Ganztagsplatz angemeldet gewesen, wobei die Kinder das Angebot jedoch nicht jeden Tag genutzt hätten. Ohne den Förderverein wäre das nicht leistbar. Er trägt die kostenlose Betreuung vor dem Unterricht und am Nachmittag sowie die Hausaufgabenbetreuung, sagte Robert Lentzsch. Die Schulbibliothek, die Gestaltung und Ausstattung des Schulgebäudes, die Gestaltung des Schulhofes und viele außerschulische Veranstaltungen hingen wesentlich von den finanziellen Möglichkeiten des Fördervereins und vom Einsatz der Mitglieder ab.

Mangels Nachfrage habe man seit einigen Jahren keine Ferienbetreuung mehr angeboten. Falls der Bedarf irgendwann wieder da sein solle, müsse man gegebenenfalls über ein gemeinsames Konzept mit den Ferienspielen der Stadt Nidda nachdenken. Weitere Gesprächsthemen waren die Schulsozialarbeit und die Besetzung des Schulsekretariats. Zum Abschluss wurde die Mensa besichtigt, in der nicht nur den Schülern der Grundschule, sondern auch den Schülern der Mittelstufenschule und der Hammerwaldschule Hirzenhain, die zum Teil in den Räumen der ehemaligen Förderschule unterrichtet werden, jeden Tag frische Mahlzeiten angeboten werden.

Außerdem erfuhren die SPD-Politiker noch, dass die Otto-Dönges-Schule nach der Schließung des Hallenbads keinen Schwimmunterricht mehr anbieten kann und dass die Schule erhebliche Probleme mit der Verkehrssituation hat, weil immer mehr Eltern ihre Kinder mit dem Auto am liebsten bis vor das Schultor bringen.

Quelle: Kreis-Anzeiger