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Ortstermin „Am Eisenried“

BAULANDOFFENSIVE Niddaer SPD nutzt Sommerpause, um sich über Optionen in der Großgemeinde zu informieren

NIDDA – (red). Die parlamentarische Sommerpause nutzen die Niddaer Sozialdemokraten für gezielte Informationen und Besichtigungen. In der Diskussion steht derzeit der Beitritt der Stadt Nidda zur Baulandoffensive Rhein-Main des Landes Hessen.

Sie hat zum Ziel den Kommunen eine vergleichende Untersuchung durch unabhängige Fachleute zu bieten, die die Tauglichkeit von potenziellem Bauland hinsichtlich seiner Entwicklung beurteilen. Bezahlbarer Wohnraum und Wohneigentumsbildung sollen unterstützt werden. Die Bauverwaltung der Stadt hat den Fraktionen fünf potenzielle Untersuchungsflächen in Harb, Nidda, Kohden, Bad Salzhausen und Geiß-Nidda sowie Aussagen des Regionalplans Südhessen dazu vorgestellt. Nun sind die Fraktionen am Zug und sollen beraten und bis Anfang August Bewertungen, Vorschläge und Ergänzungen abgeben. „In Ergänzung und Vorbereitung dazu haben wir uns einmal die im Flächennutzungsplan ausgewiesene Fläche ,Am Eisenried’ in der Kernstadt für Wohnbebauung und Gewerbe angesehen“, so Christine Jäger. „Begleitet wurden wir von Georg Wegner, der aus der Vergangenheit berichten konnte, warum dieses Gebiet in der Kernstadt als Entwicklungsfläche vorgesehen ist.“ Da in Nidda mit dem letzten Baugebiet „Am Kisselberg“ alle städtischen Bauplätze verkauft seien, müsse das Gebiet „Am Eisenried“ auf jeden Fall in die Bewertung von Entwicklungsoptionen in adäquater Lage aufgenommen werden. „Die topographische Lage ist im Grunde die gleiche wie am Kisselberg und ist wegen der Kernstadtnähe sehr attraktiv“, so Thomas Eckhardt.

Einen weiteren Besuch machten die Fraktionsmitglieder im Außenbereich „Am Orbes“ in der Gemarkung Wallernhausen, wo eine maßvolle Erweiterung der Wohnnutzung ermöglicht werden soll. „Dort haben wir uns in der Straußenwirtschaft am Radweg R4, davon überzeugen können, dass von einer stärkeren Siedlungsentwicklung Abstand genommen wurde und lediglich eine verträgliche Entwicklung des ,Weilers’ vorgenommen wird,“ berichtet die Fraktionsvorsitzende Christine Jäger.

Quelle: Kreis-Anzeiger