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„Ruhe- und Erholungsort“

RUNDGANG SPD-Fraktion besucht Bad Salzhausen / Problematische Parkplatzsituation / Austausch der Spielgeräte erwünscht / Neuer Wohnraum

Beim Informationsrundgang der SPD-Fraktion durch Bad-Salzhausen war das kürzlich von der Stadt veräußerte Grundstück eine der Stationen.

NIDDA – (red). Als „Stadtteil unserer Großgemeinde, der für uns alle Ruhe- und Erholungsort darstellt“, bezeichnete Stefan Knoche Bad Salzhausen bei einem Besuch der SPD-Fraktion. „Spazieren gehen, Konzerten lauschen, Kultur erleben, Kunstobjekte anschauen, Essen und Kaffeetrinken sowie das Solebad mit den Therapiemöglichkeiten nutzen – das sind die Besonderheiten, die dieser Stadtteil unseren Bürgerinnen und Bürgern bereit hält“, betonte der Fraktions-Pressesprecher.

Die Fraktionsvorsitzende Christine Jäger konnte zum Rundgang und Erfahrungsaustausch neben einigen Bürgern auch Mitglieder des Ortsbeirats sowie Ortsvorsteher Hans-Joachim Schwarz begrüßen. Zunächst wurde die problematische Parkplatzsituation erörtert, da von den Bediensteten und Besuchern der Kliniken viele Parkplätze benötigt werden. Bei Veranstaltungen würden dann Einfahrten zugeparkt und Nebenstraßen als Parkraum genutzt. Entwicklungsflächen für Parkplätze oder Wohnbebauung bestünden jedoch nur in Richtung Geiß-Nidda.

Laut Knoche könne die bessere Ausschilderung des Parkplatzes West, „der den meisten Besuchern von Bad Salzhausen wohl unbekannt ist“, helfen. Dort seien oft noch Parkmöglichkeiten zu finden, wenn alle anderen Parkplätze bereits belegt seien. Der Bereich könne sich auch für die in Bad Salzhausen geplanten zehn Wohnmobilstellplätze eignen, deren Einrichtung „jedoch nach wie vor von der CDU und der Bürger-Liste verhindert wird“, so Knoche.

Nächste Station war der Kinderspielplatz, wo sich die Gruppe einig war, dass dringend einige Spielgeräte erneuert werden müssten. Danach wurde das von der Stadt vor Kurzem verkaufte Grundstück „Im Seefeld“ besichtigt. Die SPD-Fraktion begrüßt den Verkauf dieses Grundstückes an einen Investor, der dort zwei Wohnheime mit jeweils zwölf Wohneinheiten errichten will. „Dadurch kann zumindest ein Teil der Nachfrage an Wohnraum für Bedienstete der Pflegeheime und Kliniken hier vor Ort gedeckt werden“, sagte Christine Jäger. Im weiteren Verlauf des Besuchs konnten sich die Teilnehmer vom schlechten Zustand der Liebigstraße überzeugen, aber auch davon, dass die Barockhäuser vorbildlich saniert wurden. Zum Abschluss schaute man sich die Bücherzelle an der Justus-Liebig-Therme näher an. Diese von zwei Bürgern initiierte und betreute Einrichtung wird mittlerweile gut angenommen und sei ein hervorragendes Beispiel von bürgerschaftlichen Engagement. Abschließend bedankte sich Jäger bei den Teilnehmern für die Informationen und den Meinungsaustausch.

Quelle: Kreis-Anzeiger