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„Wichtiger Bestandteil des Vereinslebens“

SOMMERTOUR Niddaer SPD besucht neues Feuerwehr-Gerätehaus in Unter-Schmitten

Die SPD-Fraktion war zu Gast in Unter-Schmitten.

Die SPD-Fraktion war zu Gast in Unter-Schmitten.

UNTER-SCHMITTEN – (red). Die Niddaer Sozialdemokraten besuchten jetzt im Zuge ihres Sommerprogramms den Neubau des Feuerwehr-Gerätehauses in Unter-Schmitten.

Ortsvorsteher Ronald Braun, sein Stellvertreter Steffen Schneider, der Vorsitzende der Feuerwehr Unter-Schmitten, Martin Franz, und Wehrführer Lars Stroh begrüßten die SPD-Mitglieder um Christine Jäger. Bei einem Rundgang wurden den Kommunalpolitikern die Räume gezeigt und der Ablauf eines Einsatzes erklärt. „Bei uns herrschen nach der Inbetriebnahme endlich zeitgemäße Verhältnisse, wie zum Beispiel die räumliche Trennung von Frauen und Männern in den Umkleiden. Derzeit sind 14 Frauen und 21 Männer in der Einsatzabteilung“, berichtete Stroh. „Trotz der vielen Eigenleistungen, die abends und an den Wochenenden getätigt wurden, liegen wir im Zeitplan“, ergänzte Martin Franz.

Das Gebäude soll im Oktober eingeweiht werden. Es sei ein Glücksfall, dass mitten im Dorf eine so große Fläche für die Bedürfnisse der Feuerwehr genutzt werden könne, findet die SPD. Besonders der Erste Stadtrat Reimund Becker habe beim Ankauf des Grundstücks durch die Stadt der Feuerwehr die Tür geöffnet. „Als der Ortsbeirat und die Feuerwehr mit dieser Idee an die Fraktionen herantraten, waren zunächst viele skeptisch und zurückhaltend, wegen der zu erwartenden hohen Kosten“, sagte Christine Jäger. Dennoch habe die SPD-Fraktion das Projekt unterstützt, da man mit den Gegebenheiten vor Ort vertraut gewesen sei.

Ein hohes Maß an Eigenleistung, bisher 1600 Arbeitsstunden, Sach- und Geldspenden hätten dazu beigetragen, dass die veranschlagten 300 000 Euro ausreichen werden. „Die Feuerwehrleute und das Dorf haben mitgeholfen, die Dorfgemeinschaft hat funktioniert“, sagte Martin Franz.

Die Sozialdemokraten stellten fest, dass die Stadtteilwehren sich in Zukunft noch mehr spezialisieren müssen, um im Katastrophenschutz und bei Notfällen gerüstet zu sein. Jede Stadtteilfeuerwehr könne nicht das ganze Spektrum abdecken. „Dies führt automatisch dazu, dass das Kirchturmdenken bei der Feuerwehr keinen Vorrang mehr hat“, ist sich Jäger sicher. „Trotzdem sind und bleiben die Vereine der Feuerwehren auch in Zukunft ein wichtiger Bestandteil des Vereinslebens.“

Quelle: Kreis-Anzeiger