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Kommunalpolitik gestaltet das Leben in unserer Gemeinde ganz wesentlich mit.
Um damit das Beste für Sie, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, zu erreichen, treten wir für einen demokratischen und transparenten Lösungsprozess ein. Unser Ziel ist es, Bürgernähe zu praktizieren. Dafür brauchen wir den Ratschlag und Sachverstand unserer Bevölkerung. Wir freuen uns über Fragen, Anregungen, Wünsche oder auch Kritik.
Auf den folgenden Seiten finden Sie aktuelle Informationen über unsere Arbeit, unsere Positionen und unsere Ansprechpartner. Außerdem haben wir für Sie interessante Links zu anderen SPD-Internetseiten und Einrichtungen in der Großgemeinde Nidda zusammengestellt.
Verein und Angebot bekannt machen
Sozialdemokraten besuchen Familienzentrum Sonnenklar – Zahlreiche Kurse für Familien
(red). „Hier kann man sich wohlfühlen.“ Lob und Anerkennung gab es vom Vorsitzenden des Ausschusses für Familie und Sport der Stadtverordnetenversammlung, Jörg Hebbe (SPD), der gemeinsam mit einigen Parteikollegen dem Verein Familienzentrum Sonnenklar in der Niddaer Bahnhofstraße kürzlich einen Besuch abstattete.
Die Sozialdemokraten waren beeindruckt von der Ausstattung und dem für Kinder und Eltern einladenden Ambiente der Vereinsräume. Die Vorsitzende Silke Musal schilderte den Gästen, dass sie zehn Jahre eine Hebammenpraxis betrieb, bevor sie mit engagierten Gleichgesinnten den Verein gründete. Mit fünf Vorstandskolleginnen offeriere man Familien derzeit ein breites Angebot. Dies umfasse Kurse zur Schwangerschaft und Geburt, wöchentliche Hebammensprechstunde, Geburtsvorbereitung für Paare sowie Yoga für Schwangere. Die Betreuung nach der Geburt, etwa mit Stillberatung, Babymassage und Rückbildungskursen gehöre ebenso zum Programm wie Tipps für das Leben mit dem Baby, Gesundheit und Ernährung, Spieletreffen für Krabbelkinder, Malkurse und musikalische Früherziehung. Ausschließlich an Erwachsene richten sich die abendlichen Seminare Yoga und meditatives Tanzen.
„Betriebe, die ausbilden, sind für ländlichen Raum Gewinn“
28.03.2012 – NIDDA
Jusos Oberhessen informieren sich bei Firma Linak in Nidda über Ausbildungschancen und Produktpalette – Linearantriebe für Krankenpflegebereich
Die Wetterauer Jusos mit Linak-Geschäftsführer Søren Rasmussen (4.v.l.) und dem Niddaer Stadtrat Klaus-Peter Cos (5.v.r.). Foto: red
(red). Um sich über Ausbildungschancen in der Region zu informieren, besuchten die Jusos Oberhessen die in Nidda ansässige Firma Linak. Das dänische Unternehmen hat sich auf die Produktion von Linearantrieben spezialisiert und unterhält Niederlassungen in der ganzen Welt. Am Standort Nidda, dem zweitgrößten der Firma, sind unter der Leitung von Søren Rasmussen 60 Mitarbeiter beschäftigt. Die Jusos wurden zur Einführung über die Firmengeschichte und Produktpalette informiert. Dann stand ein Rundgang durch den Betrieb an. Ein Schwerpunkt liegt in der Produktion von Linearantrieben für den Krankenhausbereich. Diese Antriebe kommen in höhenverstellbaren Krankenbetten, Patientenlifter und Zahnarztstühlen zum Einsatz. „Diese Technik eignet sich gut für den Bereich der Pflege, da sie die Arbeit mit den Patienten und Pflegebedürftigen erleichtert“, erklärte Philipp Giar aus Ranstadt. Die Linearantriebe gibt es auch für Büromöbel, etwa für höhenverstellbare Schreibtische. Laut Rasmussen sind diese Tische ergonomisch und sorgen für hohen Arbeitskomfort. In Skandinavien sind etwa 80 Prozent aller Schreibtische damit ausgerüstet, in Deutschland nur etwa 20 Prozent. „Wenn wir in Büros mehr solcher Schreibtisch hätten, würde sich dies positiv auf die Gesundheit und das Arbeitsumfeld auswirken“, stellte Felix Cos aus Nidda fest.
Linearantriebe werden aber auch im industriellen Bereich benutzt, etwa in der Landwirtschaft oder bei Anlagen zur Energiegewinnung. In Photovoltaikanlagen können diese Antriebe die Ausrichtung der Solarzellen nach dem Sonnenstand steuern und somit eine höhere Effizienz erreichen. „Die Effizienzsteigerung bei den erneuerbaren Energien ist ein wichtiger Faktor der Energiewende. Diese Technik hat Potenzial, dass mehr grüner Strom produziert werden kann“, sagte der Juso-Vorsitzende Johannes Giar.
Linak bildet Industrie- und Bürokaufleute sowie Mechatroniker aus. Betriebswirte und Ingenieure absolvieren ein duales Studium. Für Søren Rasmussen stellt die Ausbildung „eine wichtige Zukunftsinvestition“ dar. „Betriebe, die selbst ausbilden, sind gerade für den ländlichen Raum ein echter Gewinn, da junge Menschen eine Arbeit finden und nicht in die Ballungszentren ziehen müssen. So bleiben sie unseren Kommunen erhalten. Gleichzeitig sind solche Betriebe ein wichtiger Beitrag zur kommunalen Wertschöpfung“, erklärte Philipp Giar.
Beeindruckt waren die Jusos von der Unternehmenskultur. Neben der Nachwuchsförderung sind Linak auch die enge Mitarbeiterbindung und Sozialleistungen für die Arbeitnehmer wichtig. „Der Arbeitnehmer wird als integraler Bestandteil des Unternehmens angesehen, der Weiterbildung und Anerkennung genießt. Von solchen Betrieben bräuchten wir in Deutschland noch mehr“, lobte Laura Eckhardt, die stellvertretende Juso-Vorsitzende. „Wenn wir den ländlichen Raum stärken wollen, so brauchen Kommunen eine Gewerbepolitik, die Grundlagen für die Ansiedlung solcher Unternehmen schafft. Nötig ist aber eine angemessene finanzielle Versorgung der Städte und Gemeinden, um nötige Investitionen in die Infrastruktur tätigen zu können“, erklärte Johannes Giar abschließend.







